Sehr geehrte Eltern,

sicher sind Sie schon über die Medien darüber informiert, dass der Deutsche Bundestag im November 2019 das Masernschutzgesetz beschlossen hat. Dieses Gesetz tritt nun zum 1. März 2020 in Kraft.

Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten, eine Infekti-onsübertragung ist ohne direkten Kontakt möglich. Die Erkrankung kann mit schwerwiegenden Komplikationen und Folgeerkrankungen einhergehen. Den besten Schutz vor Masern bieten Impfungen. Sie sorgen für eine le-benslange Immunität.

Nicht geimpft zu sein bedeutet somit nicht nur eine Gefahr für das eigene körperliche Wohlergehen, sondern stellt auch ein Risiko für andere Perso-nen dar, die z.B. auf Grund ihres Alters oder besonderer gesundheitlicher Einschränkungen nicht geimpft werden können.

Konsequenz dieses Gesetzes ist u.a., dass alle in Schulen betreuten bzw. tätigen Personen einen Impfstatus nachweisen müssen. Konkret bedeutet das, dass Sie für Ihre Kinder, die an einer Schule angemeldet sind oder werden, einen Nachweis zum Masernschutz erbringen müssen. Die Schul-leitungen sind als sog. „Leiter der Einrichtung“ vom Gesetzgeber verpflich-tet, den Masernschutz der Schülerinnen und Schüler zu überprüfen. Ferner geht es darum, im Falle einer Nichterbringung des Nachweises bestimmte Folgepflichten zu erfüllen.

In der Umsetzung bedeutet dies,

Der erforderliche Nachweis kann wie folgt erbracht werden:

An öffentlichen Schulen erfolgt eine Dokumentation in der Schülerakte, so dass die Erbringung dieses Nachweises nur einmal in der Schullaufbahn erforderlich ist.

In den Fällen, in denen zu den oben genannten Fristen die Nachweise nicht oder nicht zureichend erbracht werden, sind die Schulleiterinnen bzw. Schulleiter gesetzlich verpflichtet, unverzüglich das zuständige Gesund-heitsamt zu benachrichtigen. Das Gesundheitsamt wird dann seinerseits weitere Schritte einleiten, die wiederum von den Schulen umzusetzen sind. Bei Schülerinnen und Schülern, die nicht mehr der gesetzlichen Schulpflicht unterliegen, führt dies i.d.R. zu einem Beschulungsverbot. Schülerinnen und Schüler, die gesetzlich schulpflichtig sind, dürfen die Schule auch ohne den Nachweis gemäß Masernschutzgesetz besuchen. Weitere Maßnah-men ergehen auch in diesen Fällen von den zuständigen Gesundheitsäm-tern (Beratung, Bußgeld, Zwangsgeld).

Weitere Informationen finden Sie unter www.masernschutz.de.

Der Unterrichtsbetrieb im Schuljahr 2020/21 wird in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen nach einem Drei-Stufen-Plan organisiert, der sich

an den Werten der Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt orientiert. Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler bei bestmöglichem Infektionsschutz für alle Beteiligten möglichst viel Präsenzunterricht erhalten.

Der Plan unterscheidet folgende Szenarien, die sich jeweils unterschiedlich auf die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und die Gestaltung des Unterrichts auswirken:

Stufe 1: Sieben-Tage-Inzidenz < 35 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

Sieben-Tage-Inzidenz < 35 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Land-kreis/kreisfreie Stadt): Regelbetrieb unter Hygieneauflagen unter Beachtung des zwischen dem StMUK und StMGP abgestimmten Rahmen-Hygieneplans.

Stufe 2: Sieben-Tage-Inzidenz 35 - < 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

Stufe 3: Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Kreis):

Willkommen im neuen Schuljahr!

Die Erstklasskinder werden gestaffelt begrüßt und verabschiedet. Sie erhalten morgen oder übermorgen separate Post mit dem Zeitfenster, 2 Eintrittskarten für Begleitpersonen und weitere Informationen. Für die Erstklasskinder ist kein Bus bestellt.

Die Zweitklässler kommen bitte nicht über den Haupteingang, sondern gehen über den Außengang zu ihrem letztjährigen Klassenzimmer. Die Viertklässler gehen auch über den Außengang, gleich zur 1. Tür hinein und die Treppe hinauf ins 1. OG zum gewohnten Klassenzimmer.

Die Drittklässler kommen über den Haupteingang hinein. Dort hängt ein großes Infoschild, wer bei welcher Lehrkraft ist und in welchem Raum. Alle 3. Klassen sind im 1. OG (letztjährige 4. Klassen).

Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr und endet um 11.20Uhr. Es fahren die Busse. Bitte beachten Sie für Ihr Kind und sich die Maskenpflicht auf dem Schulgelände und im Gebäude.

Grundsätzliches

Rechtschreiben

Übungen:

Am besten mit den Lernwörtern aus der Schule üben. Beim Üben von Diktaten nur mit einzelnen Wörtern oder kurzen Sätzen bzw. Texten arbeiten: keine Überforderung mit langen Texten.

Beispiele für mögliche Lernsoftware und Materialien:

- Im Rechtschreiben fit (Stoeckle/Stehr im Eigenverlag): 5 Übungshefte mit guten Erklärungen

- Meister Cody (gibt es auch für Mathe)

- ANTON- App

- Lernsoftware PC Rechtschreibtrainer Deutsch

- GUT.1 Grundwortschatztraining

- Tintenklex: Legasthenie Software

- Migo, der Pirat: Das innovative Rechtschreib-Lernspiel-Programm

- SpeechCare LRS-App

- Wortzauberer App

- LegaKids: Lurs Abenteuer (App zum Rechtschreiben und Lesen)

Lesen

Übungen

Oft wird zu viel Wert auf schnelles Lesen gelegt. Gerade schwachen Lesern fehlt aber die Lesegenauigkeit.

Beispiele für mögliche Lernsoftware und Materialien:

(vgl.: https://www.km.bayern.de/schueler/lernen/lernschwierigkeiten/rechenschwierigkeiten.html)

Übungen:

Materialien und Lernsoftware:

Geeignete Materialien (vgl. Stadt Bielefeld: Informationen für Eltern und Lehrkräfte zu Rechenschwierigkeiten; 2018)

 
Holzmaterial Darstellung der Zahl 146 (H:1/ Z: 4/ E: 6)100er Rechenrahmen20er Rechenrahmen, abgedeckt durch ein Blatt Papier

Holzmaterial

Mehrsystemblöcke bestehen aus Einer-Würfeln, Zehner-Stangen, Hunderter-Tafeln und Tausender-Würfeln. Durch das Material werden die verschiedenen Stellenwerte veranschaulicht: Einer, Zehner, Hunderter und Tausender. Verschiedenste Rechenaufgaben können veranschaulicht und damit begreifbar gemacht werden. Beim Eintauschen von Mengen in den nächsten Stellenwert (beispielsweise zehn Einer-Würfel gegen eine Zehner-Stange) wird die Veränderung der Stellenwerte sichtbar.

Mögliche Übungen mit dem Holzmaterial:

Mit den Zahlenwürfeln werden mehrstellige Zahlen gewürfelt, die mit Hilfe des Holzmaterials dargestellt werden.  Zur Veranschaulichung können die entsprechenden Ziffernkärtchen daruntergelegt und die Zahl in die Stellenwerttafel eingetragen werden (1, 4, 6 siehe Bild oben).

Bündeln und Tauschen: Das Kind nimmt eine hohe Anzahl (mehr als 10) von Einerwürfeln, Zehnerstangen und eventuell Hunderterplatten. Es soll herausfinden, welche Zahl sich ergibt. Das gelingt spielerisch durch ausprobieren / tauschen und bündeln. Dabei wird das Kind nach und nach verstehen, dass es immer 10 in einer Spalte bündeln und in die nächsthöhere „Einheit“ tauschen muss (Beispiel 10 Klötzchen gegen eine Zehnerstange). Die zweite Person verwaltet dabei die Klötze und tauscht nur gegen die korrekte Anzahl ein. Begleitendes Sprechen nicht vergessen!

Der Rechenrahmen

Der Rechenrahmen ist ein Holzrahmen mit 10 Stangen, auf denen sich jeweils 10 Kugeln befinden und schieben lassen. Er sollte unbedingt 2-farbig (z.B. rot-weiß oder rot-blau) und auf keinen Fall bunt gemischt sein. Die zwei Farben heben die 5er, 10er, 50er Struktur hervor und ermöglichen ein schnelles Erfassen einer Menge ohne zu zählen. Einen Hunderterrahmen kann man einfach mit Hilfe eines Blattes Papier in einen 10er oder 20er Rahmen verwandeln. Wichtig ist, dass die Kugeln von rechts nach links verschoben werden.  

Anwendungshinweise für den Rechenrahmen: 

1. 0-Stellung: alle Kugeln befinden sich auf der rechten Seite wie auf der Abbildung (Eselsbrücke: Die erste Kugel erscheint oben links im Rahmen, so wie der erste Buchstabe im Heft.)

2. Beachte: Immer den Zehner voll machen.

3. Ziel: Die Kugeln sollen nicht einzeln (d. h. zählend) geschoben werden, sondern mit möglichst wenigen Schüben. Beispiel 27:  Das Kind schiebt zuerst die 20 Kugeln mit zwei Fingern nach links und dann die 7 Kugeln mit einem Finger.

Übungen mit dem Rechenrahmen:

Schnelles Sehen: eine verdeckt eingestellte Zahl wird kurz gezeigt. Das Kind soll die Menge schnell erfassen und benennen. Ziel: in 1-2 Sek. benennen ohne abzuzählen.  Rollenwechsel erlaubt!

Schnelles Einstellen von Zahlen mit wenigen Schüben

Darstellen von möglichen Rechenaufgaben mit lautem Benennen der Rechenschritte. Beispiel: 25-7 → Die 25 wird vom Kind eingestellt, dann schiebt es die 5 und sagt: „erst die 5 bis zur 20“, und „dann noch 2 also 18“. Später benennt das Kind die Schritte und der Erwachsene schiebt.

Aufgrund der aktuellen Coronasituation werden dieses Schuljahr nicht alle Termine stattfinden können. So werden folgende Termine sicher ausfallen:

Bei weiteren ausfallenden Terminen informieren wir Sie hier auf der Homepage.

Liebe Eltern,
die durch das Coronavirus hervorgerufenen Krankheit COVID-19 betrifft uns alle: Die Schülerinnen und Schüler dürfen die Schulen nicht mehr besuchen und der Katastrophenfall in Bayern wurde ausgerufen. Wir wissen nicht, welche Maßnahmen in den nächsten Tagen und Wochen noch getroffen werden. Diese besondere Situation verunsichert viele Menschen. Daher haben wir vom Kriseninterventions- und Bewältigungsteam Bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (KIBBS) einige hilfreiche Hinweise für Sie zusammengestellt.

Jedes Kind, jeder Jugendliche reagiert anders. Manche spüren körperliche Symptome wie Müdigkeit, Kopf- und Bauchschmerzen oder Appetitverlust. Manche sind sehr ängstlich, sehr verunsichert oder besonders nervös und reizbar. Andere wiederum haben Ein- und Durchschlafprobleme. Es gibt aber auch Kinder und Jugendliche, die keine offensichtlichen Stressanzeichen zeigen.

Lassen Sie sich in dieser besonderen Lage nicht entmutigen und bemühen Sie sich, eine positive Grundhaltung zu wahren, da sich dies auf Ihre Familie überträgt und Zuversicht und Sicherheit vermitteln kann.
Falls Ihr Kind in den nächsten Tagen oder in der Zukunft weitere Unterstützung braucht, können Sie sich an die Hilfsangebote und Beratungsstellen in Ihrer Nähe wenden.
Mit herzlichen Grüßen
Ihre Schulpsychologinnen und Schulpsychologen vom KIBBS

Zusammengestellt

Liebe Eltern,
die durch das Corona-Virus hervorgerufene Krankheit COVID-19 betrifft uns alle: Die Schülerinnen und Schüler dürfen die Schulen nicht mehr besuchen. In Bayern wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Wir wissen nicht, welche Maßnahmen in den kommenden Tagen und Wochen noch getroffen werden.

Diese besondere Situation verunsichert viele Menschen. Daher haben wir vom Kriseninterventions- und Bewältigungsteam Bayerischer Schulpsychologinnen und Schulpsychologen (KIBBS) einige hilfreiche Hinweise für Sie zusammengestellt.

Wie reagieren Kinder und Jugendliche auf belastende und verunsichernde Situationen?

Jedes Kind, jeder Jugendliche reagiert anders. Manche spüren körperliche Symptome wie Müdigkeit, Kopf- und Bauchschmerzen oder Appetitverlust. Manche sind sehr ängstlich, sehr verunsichert oder besonders nervös und reizbar. Andere wiederum haben Ein- und Durchschlafprobleme. Es gibt aber auch Kinder, die keine offensichtlichen Stressanzeichen zeigen.

Was können Sie für Ihr Kind tun?

Ihr Kind braucht Sie jetzt besonders. Zeigen Sie Zuverlässigkeit, Zuversicht und Ruhe in Ihren Worten und Taten.

Falls Sie sich große Sorgen machen, können Sie auch jetzt die Hilfsangebote und Beratungsstellen in Ihrer Nähe anrufen!

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Schulpsychologinnen und Schulpsychologen von KIBBS

(Zusammengestellt auch mit Hilfe von Broschüren des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) https://www.bbk.bund.de/DE/TopThema/TT_2020/TT_Covid_19_Quarantaene_Tipps_fuer_Eltern.html)

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E-Mail: sekretariat(at)james-kruess-gs.de