Endlich war es so weit und die Kinder der James-Krüss-Grundschule durften wieder Kultur erleben. Kerstin und Sven Moussong besuchten die ersten bis zweiten Klassen bereits am 15. Dezember, dem letzten Tag bevor die Schulen in den Distanzunterricht wechselten. Nach langer Pause waren am 17.Juni dann die dritten und vierten Klassen an der Reihe, die Aufführung aus der Theater-Rikscha zu erleben.

Aber eine Theater-Rikscha, was ist das eigentlich? Sven Moussong erklärte den Kindern erst einmal was eine Rikscha ist und wie daraus eine Theater-Rikscha wird. Er und seine Frau Kerstin Moussong haben die Sitze der Rikscha ausgebaut und  statt dessen ein Bühnenbild für die Figuren und eine Drehorgel eingebaut. Somit entstand ein mobiles Theater. Diese Mobilität wurde sofort ausgenutzt.

Da der Sonnenschein lockte und die Kinder im freien ohne Masken sein durften, wurde das Theater beim zweiten Termin kurzerhand ins Freie verlegt.

Nun aber Rikscha-äh Vorhang auf für das Theaterstück „Die drei Wünsche“. Dieses spielt sich im Wohnzimmer der Familie Holzfäller ab. Was ist das für eine Überraschung als plötzlich eine Fee vor der Tür steht und Ferdinand und Lise drei Wünsche verspricht. Natürlich muss man sich diese Wünsche gut überlegen. Ein Wort führt zu dem nächsten und dann geht es nur noch um die Wurst, im wahrsten Sinne des Wortes. Aber mehr wird nicht verraten.

Die Kinder verfolgten das Stück gespannt und waren begeistert von dem Rikscha-Theater. Besonders beeindruckt waren sie von dem Spiel der Handpuppen und der Idee aus einer Rikscha ein Theater zu bauen. Die Geschichte fanden sie richtig lustig.

Voller Aufregung warteten schon die diesjährigen Erstklässler auf ihren ersten Schultag. Am Dienstag, den 8.9.2020 war es endlich soweit. In diesem Jahr war alles etwas anders. Zeitlich versetzt kamen die Kinder der Klassen 1a, 1b und 1c in die James-Krüss- Grundschule. Alle Eltern hatten zwei Einladungskarten erhalten. Diese wurden am Eingang abgegeben und die ABC- Schützen durften gemeinsam mit ihren Familien auf Dreierplätzen, die mit Abstand gestellt waren, Platz nehmen.

Begrüßt wurden die Schüler zuerst von der Rektorin Frau Büttner-Meder. Der zweite Bürgermeister Martin Fink übernahm dann das Wort und berichtete von seiner Vorstellung von der erster Klasse. Leider sind unsere Stühle nicht extra gepolstert wie in einem Bahnwaggon der ersten Klasse, sondern immer noch aus Holz.

Frau Büttner-Meder packte im Anschluss ihre Schultüte mit Symbolwert aus. Unterstützung bekam sie jeweils von der neuen Klassenlehrerin der Kinder. Aus der Schultüte zauberte sie zum Beispiel ein Herz, weil ihr die Herzlichkeit in der Schule am Herzen liegt, oder ein Radiergummi, weil man in der Schule auch Fehler machen darf.

Nun durften die Schüler mit ihrer Lehrerin das Klassenzimmer entdecken und das erste Mal in ihrem Leben eine Unterrichtsstunde erleben.

Währenddessen wurden die Eltern vom Elternbeirat mit einer Rose verwöhnt und bekamen als kleines Geschenk eine Sicherheitsweste für ihre Kinder.

Verabschiedet wurden die Erstklässler von ihren Paten, den Schülern aus den dritten Klassen. Diese hatten ein Spalier aus bunten Regenschirmen vorbereitet. Jeder ABC- Schütze durfte durch diesen schreiten und wurde mit einem fröhlichen „Bis Morgen!“ in die Arme der Eltern übergeben.

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